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Baureihe 133 (DB VT 88/89) Wismarer Schienenbus, Typ Hannover Fotos

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Der Wismarer Schienenbus, Typ Hannover auch bekannt als  Schweineschnäuzchen  VT 2 (95 80 0133 102-3 D-DGEG) der Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, ex B.Th. VT2  (Bremen-Thedinghausener Eisenbahn) am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen.

Der Typ Hannover der Waggonfabrik Wismar ist ein Anfang der 1930er Jahre entwickelter Schienenbus für den kostengünstigen Personenverkehr auf Kleinbahnen.
Schon in den 1920er Jahren suchten die Kleinbahnen nach Möglichkeiten, schwach ausgelastete Strecken möglichst kostengünstig betreiben zu können. Die überwiegend eingesetzten gemischten Züge waren wegen der Rangieraufenthalte recht langsam. Auch verkehrten täglich nur wenige Züge. Um schnellere und häufigere Fahrten anbieten zu können, wurden Triebwagen beschafft. 

Ab 1932 baute die Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG einen leichten zweiachsigen Triebwagen, der durch die Verwendung zahlreicher Bauteile aus dem Straßenfahrzeugbau günstig gefertigt werden konnte. So wurden beispielsweise Ford-Benzinmotoren mit 40 PS samt Getriebe eingebaut. Die Verwendung von Kraftfahrzeuggetrieben mit vier Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang machte den Einbau von je einem Motor pro Richtung nötig. Diese wurden vor dem eigentlichen Fahrzeugkasten angeordnet und verliehen dem Triebwagen ein unverkennbares Äußeres. Wegen der geringen Kosten wurde der Wismarer Schienenbus gerade für Klein- und Privatbahnen interessant. 1932 wurde ein Prototyp für die Kleinbahn Lüneburg–Soltau geliefert. Die Erfahrungen damit waren so gut, dass das Landeskleinbahnamt Hannover eine Serie von neun Exemplaren für verschiedene Kleinbahnen bestellte.

Nach dem ersten größeren Besteller erhielt dieser Typ von Triebwagen zur Bestellung das Codewort Hannover, aufgrund der baulichen Ähnlichkeiten zum Omnibus und dem Hersteller wurde er bald auch als „Wismarer Schienenbus“ bezeichnet.

Vorzüge waren der niedrige Preis (er lag mit etwa 25.000 Reichsmark bei der Hälfte eines normalen Triebwagens), seine Wartungsfreundlichkeit (die Motoren waren leicht erreichbar und Ersatzteile bei jedem Ford-Händler zu bekommen) und sein Komfort (obwohl er nur 3. Klasse führte, waren die Sitze gepolstert).

1936 bot die Waggonfabrik fünf verschiedene Typen an. Bis 1941 wurden 57 Triebwagen und zwei Beiwagen produziert und in unterschiedlichen Spurweiten an verschiedene Bahngesellschaften im In- und Ausland geliefert.

Der hier gezeigte Wismarer Schienenbus Wismarer Schienenbus, Typ Hannover „A“ wurde 1936 von der Waggonfabrik Wismar unter der Fabriknummer 20268 gebaut und an die Bremen-Thedinghausener Eisenbahn AG geliefert. 1968 kam er zur DGEG und wurde 1986 bei DGEG auf Dieselmotoren umgebaut.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 	1.435 mm
Achsformel: A 1
Länge über Puffer: 11.610 mm 
Achsabstand: 4.400 mm
Raddurchmesser: 	650–700 mm
Motorentyp: Ford BB Benzinmotor (ursprünglich) / Daimler Benz Dieselmotor
Leistungsübertragung: mechanisch
Der Wismarer Schienenbus, Typ Hannover auch bekannt als "Schweineschnäuzchen" VT 2 (95 80 0133 102-3 D-DGEG) der Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, ex B.Th. VT2 (Bremen-Thedinghausener Eisenbahn) am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Der Typ Hannover der Waggonfabrik Wismar ist ein Anfang der 1930er Jahre entwickelter Schienenbus für den kostengünstigen Personenverkehr auf Kleinbahnen. Schon in den 1920er Jahren suchten die Kleinbahnen nach Möglichkeiten, schwach ausgelastete Strecken möglichst kostengünstig betreiben zu können. Die überwiegend eingesetzten gemischten Züge waren wegen der Rangieraufenthalte recht langsam. Auch verkehrten täglich nur wenige Züge. Um schnellere und häufigere Fahrten anbieten zu können, wurden Triebwagen beschafft. Ab 1932 baute die Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG einen leichten zweiachsigen Triebwagen, der durch die Verwendung zahlreicher Bauteile aus dem Straßenfahrzeugbau günstig gefertigt werden konnte. So wurden beispielsweise Ford-Benzinmotoren mit 40 PS samt Getriebe eingebaut. Die Verwendung von Kraftfahrzeuggetrieben mit vier Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang machte den Einbau von je einem Motor pro Richtung nötig. Diese wurden vor dem eigentlichen Fahrzeugkasten angeordnet und verliehen dem Triebwagen ein unverkennbares Äußeres. Wegen der geringen Kosten wurde der Wismarer Schienenbus gerade für Klein- und Privatbahnen interessant. 1932 wurde ein Prototyp für die Kleinbahn Lüneburg–Soltau geliefert. Die Erfahrungen damit waren so gut, dass das Landeskleinbahnamt Hannover eine Serie von neun Exemplaren für verschiedene Kleinbahnen bestellte. Nach dem ersten größeren Besteller erhielt dieser Typ von Triebwagen zur Bestellung das Codewort Hannover, aufgrund der baulichen Ähnlichkeiten zum Omnibus und dem Hersteller wurde er bald auch als „Wismarer Schienenbus“ bezeichnet. Vorzüge waren der niedrige Preis (er lag mit etwa 25.000 Reichsmark bei der Hälfte eines normalen Triebwagens), seine Wartungsfreundlichkeit (die Motoren waren leicht erreichbar und Ersatzteile bei jedem Ford-Händler zu bekommen) und sein Komfort (obwohl er nur 3. Klasse führte, waren die Sitze gepolstert). 1936 bot die Waggonfabrik fünf verschiedene Typen an. Bis 1941 wurden 57 Triebwagen und zwei Beiwagen produziert und in unterschiedlichen Spurweiten an verschiedene Bahngesellschaften im In- und Ausland geliefert. Der hier gezeigte Wismarer Schienenbus Wismarer Schienenbus, Typ Hannover „A“ wurde 1936 von der Waggonfabrik Wismar unter der Fabriknummer 20268 gebaut und an die Bremen-Thedinghausener Eisenbahn AG geliefert. 1968 kam er zur DGEG und wurde 1986 bei DGEG auf Dieselmotoren umgebaut. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: A 1 Länge über Puffer: 11.610 mm Achsabstand: 4.400 mm Raddurchmesser: 650–700 mm Motorentyp: Ford BB Benzinmotor (ursprünglich) / Daimler Benz Dieselmotor Leistungsübertragung: mechanisch
Armin Schwarz






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