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Personenwagen RhB AB 1541 ein verkürzter 1./2.Klasse Einheitswagen I (EW I) mit Aluminiumwagenkasten am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund.

(ID 644169)
  Der RhB Salonwagen bzw.
  RhB BD 2477 ein verkürzter 2.Klasse Mitteleinstiegswagen mit Gepäckabteil in leichter Stahlbauart, ex B 2334, ex B4ü 2334, am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund.




Personenwagen RhB AB 1541 ein verkürzter 1./2.Klasse Einheitswagen I (EW I) mit Aluminiumwagenkasten am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund.

Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab.

Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen beispielsweise diese auf 14,91 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn (wegen zum Teil sehr engen Kurvenradien).


TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1968 / Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG (FFA)
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 14.910 mm
Drehgestellart: SWP 68
Sitzplätze: 12 (1.Klasse) / 30 (2.Klasse)
Eigengewicht: 14,0 t
Max. Gesamtgewicht: 17 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)


Personenwagen RhB AB 1541 ein verkürzter 1./2.Klasse Einheitswagen I (EW I) mit Aluminiumwagenkasten am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund.

Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab.

Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen beispielsweise diese auf 14,91 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn (wegen zum Teil sehr engen Kurvenradien).

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1968 / Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG (FFA)
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 14.910 mm
Drehgestellart: SWP 68
Sitzplätze: 12 (1.Klasse) / 30 (2.Klasse)
Eigengewicht: 14,0 t
Max. Gesamtgewicht: 17 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)

Armin Schwarz 08.01.2019, 11 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2017:09:13 12:27:53, Belichtungsdauer: 1/160, Blende: 10/1, ISO100, Brennweite: 35/1

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Die RhB Gm 3/3 – 233 rangiert am 17.02.2017  den Glacier-Express  Panoramawagen MGB Api 4040 im Bahnhof Chur.

Daten der Gm 3/3 siehe: http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~dieselloks-schmalspur~gm-33-rhb/644342/von-der-anderen-seite-ohne-wagendie.html

Der Panoramawagen für den Glacier-Express MGB Api 4040 ist ein 2011 von Stadler gebauter Wagen.

Für die Neulancierung des Glacier-Express entschlossen sich RhB und MGB, gemeinsam vier ganze Zugskompositionen in Auftrag zu geben. Die Grundkonzeption der Wagen, insbesondere die wichtigsten Masse (Länge über Puffer, Kastenlänge, Drehzapfenabstand, Fußbodenhöhe und Fensteranordnung) wurden von den Breda-Wagen übernommen. Die Gemeinsamkeiten zu den Bernina-Express-Wagen sind beim Wagenkasten gering. Hingegen laufen die Wagen auf denselben luftgefederten Stadler-Drehgestellen, wie die zweite Serie Bernina-Express-Wagen und der Zug verfügt nur über (bei Bedarf vakuumgesteuerte) Druckluftbremsen. Der Sitzteiler ist in beiden Wagenklassen gleich, hingegen sind in erster Klasse nur 2+1 Sitze in der Breite angeordnet, in zweiter Klasse 2+2 Sitze. Jeder Zug ist aus sechs Wagen zusammengesetzt, und zwar in der Reihenfolge Ap-Api-WRp-Bp-Bp-Bp.

Die RhB und die MGB hatten 2003, 2008 und 2010 bei Stadler insgesamt 34 Wagen für den Glacier Express, den wohl berühmtesten Zug der Welt, bestellt. Dieser führt in rund sieben Stunden von Zermatt nach Davos oder  St. Moritz. Fahrgäste genießen den Ausblick auf die unberührten Berglandschaften, mondänen Kurorte, tiefen Schluchten, lieblichen Täler, 91 Tunnels  und  291 imposante Brücken durch  Panoramafenster. Ein blendfreies Mittelleuchtband stellt eine  angenehme Lichtverteilung sicher.  Darüber hinaus verbreiten die Klimaanlagen in jeder Jahreszeit optimales Klima in den Zügen. Um das Wohlbefinden der Fahrgäste noch zu steigern, werden diese an den Sitzplätzen bewirtet. Sie haben die Möglichkeit, über Kopfhörer präzise Informationen über die befahrenen Streckenabschnitte zu erhalten. Die luftgefederten und über einen Drehkranz mit dem Wagenboden verbundenen Drehgestelle ermöglichen eine geräuscharme Fahrt.

TECHNISCHE DATEN (Api 4040):
Baujahr und Hersteller: 2011 – Stadler
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 18.500 mm
Kastenlänge: 17.700 mm
Drehzapfenabstand: 12.830 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 685 mm (neu)
Drehgestellart: Stadler 
Fußbodenhöhe: 950 mm
Einstiegbreite: 850 mm
Breite: 2.680 mm
Höhe: 3.695
Sitzplätze: 30
zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h (Adhäsion) / 35 km/h (Zahnstange)
Minimaler Kurvenradius: 60 m
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)

Besonderheiten: Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofilen, Luftgefederte Drehgestelle mit Drehkranz, Einstellbares Zahnrad, in Drehgestellrahmen integriert
Die RhB Gm 3/3 – 233 rangiert am 17.02.2017 den Glacier-Express Panoramawagen MGB Api 4040 im Bahnhof Chur. Daten der Gm 3/3 siehe: http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~dieselloks-schmalspur~gm-33-rhb/644342/von-der-anderen-seite-ohne-wagendie.html Der Panoramawagen für den Glacier-Express MGB Api 4040 ist ein 2011 von Stadler gebauter Wagen. Für die Neulancierung des Glacier-Express entschlossen sich RhB und MGB, gemeinsam vier ganze Zugskompositionen in Auftrag zu geben. Die Grundkonzeption der Wagen, insbesondere die wichtigsten Masse (Länge über Puffer, Kastenlänge, Drehzapfenabstand, Fußbodenhöhe und Fensteranordnung) wurden von den Breda-Wagen übernommen. Die Gemeinsamkeiten zu den Bernina-Express-Wagen sind beim Wagenkasten gering. Hingegen laufen die Wagen auf denselben luftgefederten Stadler-Drehgestellen, wie die zweite Serie Bernina-Express-Wagen und der Zug verfügt nur über (bei Bedarf vakuumgesteuerte) Druckluftbremsen. Der Sitzteiler ist in beiden Wagenklassen gleich, hingegen sind in erster Klasse nur 2+1 Sitze in der Breite angeordnet, in zweiter Klasse 2+2 Sitze. Jeder Zug ist aus sechs Wagen zusammengesetzt, und zwar in der Reihenfolge Ap-Api-WRp-Bp-Bp-Bp. Die RhB und die MGB hatten 2003, 2008 und 2010 bei Stadler insgesamt 34 Wagen für den Glacier Express, den wohl berühmtesten Zug der Welt, bestellt. Dieser führt in rund sieben Stunden von Zermatt nach Davos oder St. Moritz. Fahrgäste genießen den Ausblick auf die unberührten Berglandschaften, mondänen Kurorte, tiefen Schluchten, lieblichen Täler, 91 Tunnels und 291 imposante Brücken durch Panoramafenster. Ein blendfreies Mittelleuchtband stellt eine angenehme Lichtverteilung sicher. Darüber hinaus verbreiten die Klimaanlagen in jeder Jahreszeit optimales Klima in den Zügen. Um das Wohlbefinden der Fahrgäste noch zu steigern, werden diese an den Sitzplätzen bewirtet. Sie haben die Möglichkeit, über Kopfhörer präzise Informationen über die befahrenen Streckenabschnitte zu erhalten. Die luftgefederten und über einen Drehkranz mit dem Wagenboden verbundenen Drehgestelle ermöglichen eine geräuscharme Fahrt. TECHNISCHE DATEN (Api 4040): Baujahr und Hersteller: 2011 – Stadler Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 18.500 mm Kastenlänge: 17.700 mm Drehzapfenabstand: 12.830 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 685 mm (neu) Drehgestellart: Stadler Fußbodenhöhe: 950 mm Einstiegbreite: 850 mm Breite: 2.680 mm Höhe: 3.695 Sitzplätze: 30 zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h (Adhäsion) / 35 km/h (Zahnstange) Minimaler Kurvenradius: 60 m Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Besonderheiten: Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofilen, Luftgefederte Drehgestelle mit Drehkranz, Einstellbares Zahnrad, in Drehgestellrahmen integriert
Armin Schwarz


Der RhB Gourmino Speisewagen WR 3810, ex RhB Dr4ü 3810, ex Mitropa Dr4ü 10, am 17.02.2017 im Bahnhof Chur.

In den Jahren 1929 und 1930 beschaffte die Mitropa drei als Dr4ü 10-12 bezeichnete Speisewagen für den Einsatz in den Luxuszügen der Rhätischen Bahn. Diese Fahrzeuge liefen nicht nur im Glacier Express, sondern auch im Engadin Express und auf Verbindungen nach Davos. Lieferant war die Schweizerische Waggons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS). 1949 ersteigerte die RhB die Speisewagen von der Mitropa.
Die Bezeichnung Dr4ü 10-12 wurde 1956 in Dr4ü 3810-3812 und später in WR 3810-3812 geändert.

WR 3812 wurde 1974 versuchsweise modernisiert und mit Mikrowellenherden ausgerüstet. WR 3810-3811 hingegen wurden 1982 bzw. 1983 als nostalgische Speisewagen hergerichtet und mit einer neuen Kücheneinrichtung versehen, die eine Zubereitung frischer Speisen gestattet. 

1996 wurde WR 3812 generalüberholt, wobei die RhB auch die Inneneinrichtung weitgehend in den Originalzustand zurückversetzte. Bei dieser Gelegenheit tauschte der Wagen sein rotes gegen ein königsblaues Farbkleid mit großem  Gourmino -Schriftzug ein. Diesen auffälligen Farbton erhielten später ebenfalls WR 3810-3811. Alle drei Wagen wurden inzwischen erneut umlackiert und präsentieren sich heute im noblen Blauton des Alpine Classic Pullman Express (ACPE). Der Gourmino fährt meist auf der spektakulären Albulalinie zwischen Chur und St. Moritz. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1929 / SWS
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 16.440 mm
Sitzplätze: 36
Eigengewicht: 25,0 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Der RhB Gourmino Speisewagen WR 3810, ex RhB Dr4ü 3810, ex Mitropa Dr4ü 10, am 17.02.2017 im Bahnhof Chur. In den Jahren 1929 und 1930 beschaffte die Mitropa drei als Dr4ü 10-12 bezeichnete Speisewagen für den Einsatz in den Luxuszügen der Rhätischen Bahn. Diese Fahrzeuge liefen nicht nur im Glacier Express, sondern auch im Engadin Express und auf Verbindungen nach Davos. Lieferant war die Schweizerische Waggons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS). 1949 ersteigerte die RhB die Speisewagen von der Mitropa. Die Bezeichnung Dr4ü 10-12 wurde 1956 in Dr4ü 3810-3812 und später in WR 3810-3812 geändert. WR 3812 wurde 1974 versuchsweise modernisiert und mit Mikrowellenherden ausgerüstet. WR 3810-3811 hingegen wurden 1982 bzw. 1983 als nostalgische Speisewagen hergerichtet und mit einer neuen Kücheneinrichtung versehen, die eine Zubereitung frischer Speisen gestattet. 1996 wurde WR 3812 generalüberholt, wobei die RhB auch die Inneneinrichtung weitgehend in den Originalzustand zurückversetzte. Bei dieser Gelegenheit tauschte der Wagen sein rotes gegen ein königsblaues Farbkleid mit großem "Gourmino"-Schriftzug ein. Diesen auffälligen Farbton erhielten später ebenfalls WR 3810-3811. Alle drei Wagen wurden inzwischen erneut umlackiert und präsentieren sich heute im noblen Blauton des Alpine Classic Pullman Express (ACPE). Der Gourmino fährt meist auf der spektakulären Albulalinie zwischen Chur und St. Moritz. TECHNISCHE DATEN: Baujahr und Hersteller: 1929 / SWS Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 16.440 mm Sitzplätze: 36 Eigengewicht: 25,0 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

9 1200x800 Px, 10.01.2019


Der RhB Salonwagen bzw. ACPE Piano-Barwagen WR-S 3820, ex RhB Saalwagen WR-S 3814, ex Mitropa Speisewagen B4ü 162 (für Berninabahn), abgestellt am 17.02.2017 im Bahnhof Chur.

Für den Einsatz in Luxuszügen auf der damals eigenständig agierenden Berninabahn lieferte die SWS 1929 zwei als B4ü 161 und 162 bezeichnete Speisewagen an die Mitropa. Als besonderes Merkmal dieser eleganten Fahrzeuge gilt ihre überdurchschnittlich große Fensterfront, die den Fahrgästen einen nahezu uneingeschränkten Ausblick auf das faszinierende Alpenpanorama bietet. Aus zolltechnischen Gründen wurde auf den Einbau einer Küche verzichtet.

Nach dem Ende der kurzen Ära der Luxuszüge und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Berninabahn erwägte die Mitropa einen Einsatz der beiden Fahrzeuge als Speisewagen auf dem Stammnetz der RhB und baute sie daher 1944 in einer eigenen Werkstatt in Berlin um.
Zusammen mit drei weiteren Mitropa-Speisewagen gingen die beiden Fahrzeuge nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in den Besitz der RhB über, bei der sie zuletzt unter der Bezeichnung WR 3813 und 3814 ihren Dienst taten.

Mit der Beschaffung moderner Speisewagen wurden diese beiden in die Jahre gekommenen Fahrzeuge 1987 ausrangiert und 1990 an die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) verkauft. Da diese Fahrzeuge jedoch nicht bei der DFB eingesetzt werden konnten, waren sie jahrelang in Klus (SO) abgestellt und vom Abbruch bedroht.
Aufgrund des gestiegenen Bedarfes an nostalgischen Speisewagen gelangte der ehemalige Berninabahn-Speisewagen WR 3814 im Jahre 1999 zurück an die RhB. In einer etwa neun Monate dauernden Umbauaktion durch die Hauptwerkstätte der RhB wurde das Fahrzeug weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt. Dabei wurde auch die 1944 durch die Mitropa eingebaute Küche wieder entfernt. Als reiner Saalwagen mit der neuen Bezeichnung WR-S 3814 muss dieser Wagen von einem benachbarten Speisewagen bedient oder mit angelieferten Speisen versorgt werden. Ganz im stilvollen Blauton des Alpine Classic Pullman Express gehalten präsentiert sich der WR-S 3814 als Schmuckstück im Wagenpark der RhB.

Aus dem Saalwagen WR-S 3814 entstand dann 2010 der jetzt zweifarbig im Design des Alpine Classic Pullman Express lackierte Piano-Barwagen WR-S 3820.

TECHNISCHE DATEN (heutiger WR-S 3020):
Baujahr und Hersteller: 1929 – SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich)
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 15.360 mm
Drehzapfenabstand: 9.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Drehgestellart: SIG 90 (Prototyp)
Breite: 2.470 mm
Höhe: 3.450
Plätze: 18 Sitzplätze und 7 Stehplätze
Eigengewicht: 22,3 t
Max. Gesamtgewicht: 24,4 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Der RhB Salonwagen bzw. ACPE Piano-Barwagen WR-S 3820, ex RhB Saalwagen WR-S 3814, ex Mitropa Speisewagen B4ü 162 (für Berninabahn), abgestellt am 17.02.2017 im Bahnhof Chur. Für den Einsatz in Luxuszügen auf der damals eigenständig agierenden Berninabahn lieferte die SWS 1929 zwei als B4ü 161 und 162 bezeichnete Speisewagen an die Mitropa. Als besonderes Merkmal dieser eleganten Fahrzeuge gilt ihre überdurchschnittlich große Fensterfront, die den Fahrgästen einen nahezu uneingeschränkten Ausblick auf das faszinierende Alpenpanorama bietet. Aus zolltechnischen Gründen wurde auf den Einbau einer Küche verzichtet. Nach dem Ende der kurzen Ära der Luxuszüge und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Berninabahn erwägte die Mitropa einen Einsatz der beiden Fahrzeuge als Speisewagen auf dem Stammnetz der RhB und baute sie daher 1944 in einer eigenen Werkstatt in Berlin um. Zusammen mit drei weiteren Mitropa-Speisewagen gingen die beiden Fahrzeuge nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in den Besitz der RhB über, bei der sie zuletzt unter der Bezeichnung WR 3813 und 3814 ihren Dienst taten. Mit der Beschaffung moderner Speisewagen wurden diese beiden in die Jahre gekommenen Fahrzeuge 1987 ausrangiert und 1990 an die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) verkauft. Da diese Fahrzeuge jedoch nicht bei der DFB eingesetzt werden konnten, waren sie jahrelang in Klus (SO) abgestellt und vom Abbruch bedroht. Aufgrund des gestiegenen Bedarfes an nostalgischen Speisewagen gelangte der ehemalige Berninabahn-Speisewagen WR 3814 im Jahre 1999 zurück an die RhB. In einer etwa neun Monate dauernden Umbauaktion durch die Hauptwerkstätte der RhB wurde das Fahrzeug weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt. Dabei wurde auch die 1944 durch die Mitropa eingebaute Küche wieder entfernt. Als reiner Saalwagen mit der neuen Bezeichnung WR-S 3814 muss dieser Wagen von einem benachbarten Speisewagen bedient oder mit angelieferten Speisen versorgt werden. Ganz im stilvollen Blauton des Alpine Classic Pullman Express gehalten präsentiert sich der WR-S 3814 als Schmuckstück im Wagenpark der RhB. Aus dem Saalwagen WR-S 3814 entstand dann 2010 der jetzt zweifarbig im Design des Alpine Classic Pullman Express lackierte Piano-Barwagen WR-S 3820. TECHNISCHE DATEN (heutiger WR-S 3020): Baujahr und Hersteller: 1929 – SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich) Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 15.360 mm Drehzapfenabstand: 9.600 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 750 mm Drehgestellart: SIG 90 (Prototyp) Breite: 2.470 mm Höhe: 3.450 Plätze: 18 Sitzplätze und 7 Stehplätze Eigengewicht: 22,3 t Max. Gesamtgewicht: 24,4 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

9 1200x800 Px, 09.01.2019


RhB BD 2477 ein verkürzter 2.Klasse Mitteleinstiegswagen mit Gepäckabteil in leichter Stahlbauart, ex B 2334, ex B4ü 2334, am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund. Wegen der Steckengeometrie müssen auf der Berninalinie kürzer Wagen, als auf dem Stammnetz, eingesetzt werden.

1956–1957, kurz nach Abschaffung der dritten Klasse, erhielt die RhB noch einmal 13 Leichtstahlwagen. Diesmal kamen die Wagen von SIG Neuhausen und wiesen aber viele Gemeinsamkeiten mit den Leichtmetallwagen früherer Bauart auf: Flügeltüren, WC beim Mitteleinstieg, Stirnwandtüren direkt im Personenabteil, gleicher Sitzteiler. Die Wagen waren aber 18.26 m lang, liefen auf SIG-Torsionsstab-Drehgestellen (System Frei). Die Wagen erfuhren verschiedene Umbauten zu Steuerwagen (BDt 1731), Pendelzugwagen, Velowagen und verkürzten Wagen (BD 2477–2478) für die Berninalinie. Dabei erhielten sie außen bündige Schwenktüren. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1956 - SIG
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 16.220 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Drehgestellart: SIG Torsionsstab
Sitzplätze: 34
Eigengewicht: 19,0 t
Ladefläche: 9 m²
Ladegewicht: 3
Max. Gesamtgewicht: 25 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
RhB BD 2477 ein verkürzter 2.Klasse Mitteleinstiegswagen mit Gepäckabteil in leichter Stahlbauart, ex B 2334, ex B4ü 2334, am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund. Wegen der Steckengeometrie müssen auf der Berninalinie kürzer Wagen, als auf dem Stammnetz, eingesetzt werden. 1956–1957, kurz nach Abschaffung der dritten Klasse, erhielt die RhB noch einmal 13 Leichtstahlwagen. Diesmal kamen die Wagen von SIG Neuhausen und wiesen aber viele Gemeinsamkeiten mit den Leichtmetallwagen früherer Bauart auf: Flügeltüren, WC beim Mitteleinstieg, Stirnwandtüren direkt im Personenabteil, gleicher Sitzteiler. Die Wagen waren aber 18.26 m lang, liefen auf SIG-Torsionsstab-Drehgestellen (System Frei). Die Wagen erfuhren verschiedene Umbauten zu Steuerwagen (BDt 1731), Pendelzugwagen, Velowagen und verkürzten Wagen (BD 2477–2478) für die Berninalinie. Dabei erhielten sie außen bündige Schwenktüren. TECHNISCHE DATEN: Baujahr und Hersteller: 1956 - SIG Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 16.220 mm Laufraddurchmesser: 750 mm Drehgestellart: SIG Torsionsstab Sitzplätze: 34 Eigengewicht: 19,0 t Ladefläche: 9 m² Ladegewicht: 3 Max. Gesamtgewicht: 25 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017, Albula und Bernina 2017

12 1200x814 Px, 08.01.2019






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