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Am 12.09.2015 bekam ich sie auch mal von vorne.....

(ID 451838)




Am 12.09.2015 bekam ich sie auch mal von vorne.....
Die DEUTZ 56792 eine Deutz Typ A4L 514 R eine Leihgabe an die Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. steht im Lokschuppen beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg.

Die Lok wurde 1957 bei KHD unter der Fabriknummer 56792 gebaut und am 27.01.1958 an die Stadtwerke Gießen ausgeliefert.

Die Diesellokomotive der Bauart A4L 514 R wurde von der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln entwickelt und gebaut. Die für den leichten Rangierdienst vorgesehene Lokomotive verfügt über einen 55 PS starken luftgekühlten 4-Takt Dieselmotor, der die Maschine bei einem Dienstgewicht von 14 Tonnen auf die größte zulässige Geschwindigkeit von 15 Km/h beschleunigt. Die Lokomotive wurde in großer Stückzahl in unterschiedlichen Spurweiten gebaut und fand weltweite Verbreitung.


Am 12.09.2015 bekam ich sie auch mal von vorne.....
Die DEUTZ 56792 eine Deutz Typ A4L 514 R eine Leihgabe an die Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. steht im Lokschuppen beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg.

Die Lok wurde 1957 bei KHD unter der Fabriknummer 56792 gebaut und am 27.01.1958 an die Stadtwerke Gießen ausgeliefert.

Die Diesellokomotive der Bauart A4L 514 R wurde von der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln entwickelt und gebaut. Die für den leichten Rangierdienst vorgesehene Lokomotive verfügt über einen 55 PS starken luftgekühlten 4-Takt Dieselmotor, der die Maschine bei einem Dienstgewicht von 14 Tonnen auf die größte zulässige Geschwindigkeit von 15 Km/h beschleunigt. Die Lokomotive wurde in großer Stückzahl in unterschiedlichen Spurweiten gebaut und fand weltweite Verbreitung.

Armin Schwarz 14.09.2015, 162 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2015:09:12 12:27:43, Belichtungsdauer: 0.013 s (1/80) (1/80), Blende: f/9.0, ISO1250, Brennweite: 40.00 (40/1)

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Hans und Jeanny De Rond 14.09.2015 19:46

Auch von vorne gefällt mir die tolle Lok prima, Armin.
Eine sehr gelungenes Portrait mit passender Beschreibung.
Beste Grüße
Hans

Armin Schwarz 14.09.2015 19:50

Danke Hans, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin


Die Deutz 57513 - eine DEUTZ KS 230 B Diesellokomotive ehemals der Bundeswehr, am 06.05.2018 ausgestellt beim Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Die Lok ist Eigentum vom Militärhistorisches Museum Dresden und eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde. In der Lokstation Westerburg findet man eine einzigartige Spezialsammlung von Schienenfahrzeugen der Bundeswehr.

Die Lok wurde 1962 bei Deutz unter der Fabriknummer 57513 gebaut und an die BW (Fliegerhorstgruppe Erding) ausgeliefert, 2007 wurde sie außer Dienst gestellt.

Die Lokomotive KS 230 B ist die Weiterentwicklung der A12L 614 R und kam Anfang der Sechziger Jahre auf den Markt. Die erste Maschine wurde am 28. Februar 1962 ausgeliefert.
Die DEUTZ-Diesellok KS 230 B (A12L 714A) ist eine zweiachsige Rangiermaschine mit hydraulischer Kraftübertragung und Stangenantrieb. Als Antriebsmotor wird der luftgekühlte DEUTZ-Vielstoffmotor A12L 714 A mit einer Leistung von 230 PS verwandt. Die Motorleistung wird über eine Gummi-Dämpfungskupplung und Gelenkwelle auf das VOITH-Getriebe L 33 yUb übertragen. Von hier aus wird die Antriebskraft über das angeflanschte Wendegetriebe auf die zwischen den Achsen liegende Blindwelle weitergeleitet, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Radsätze antreibt. Die Lokomotive hat ein Dienstgewicht von etwa 28 Tonnen und erreicht bei einer Zugkraft von 7000 kg auf gerader horizontaler Strecke eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Kraftstoffverbrauch beträgt bei 50 % Durchschnittsbelastung um die 22 Kilogramm Dieseltreibstoff pro Stunde.

Am 19. Dezember 1961 wurde zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und der KHD AG, Köln-Deutz, der Hauptvertrag über die Lieferung von 21 Lokomotiven geschlossen. Diese Fahrzeuge waren für den Einsatz in Liegenschaften der Luftwaffe und Marine bestimmt. Sie erhielten die Versorgungsartikel-Bezeichnung:  Lokomotive, Vielstoff, 1.435 mm Spurbreite, 200 PS  und wurden der Versorgungsnummer 2210-12-137-0042 zugeordnet.
Die Inbetriebsetzung der Maschinen bedeutete allerdings nicht für alle Fahrzeuge auch gleichzeitig den geplanten Einsatz. Viele bürokratische Hemmnisse, fehlende Infrastruktur und Betriebskostenrechnungen aus unterschiedlichster Betrachtungsweise führten dazu, dass Ende 1963 nur acht der Loks im planmäßigen Einsatz waren. Die übrigen dreizehn Loks standen unbenutzt an den einzelnen Standorten abgestellt. Mangelnde Erfahrung, nicht erfolgte Wartungen und mangelhafte Unterbringung der Fahrzeuge führten naturgemäß zu Störungen bei den nachfolgenden Inbetriebnahmen.

Der Ersatzteilservice, anstehende Reparaturen, sowie Frist- und Hauptuntersuchungen, wurden bis zur Einstellung der Lokomotivproduktion bei KHD Köln-Deutz, vom Lieferanten im Einzelauftragsverfahren vorgenommen.
Ab 1972 übernahm die Firma Henschel & Sohn, Kassel die Wartung und Instandsetzung von Deutz - Lokomotiven.
Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung strebte allerdings zur Kostenreduzierung den Abschluss eines Instandhaltungs - Rahmenvertrages für alle Lokomotiven der Bundeswehr an. Es galt eine Werkstatt zu finden, die über das notwendige Know-How verfügte, um alle Arbeiten über die gesamte Palette der Bundeswehr - Lokomotiven fachgerecht auszuführen. In Moers wurde man fündig und so wurde wurde am 09. Juli 1975 ein Vertrag zwischen der Firma MaK Kiel, Reparaturwerk Moers und dem BwB Koblenz geschlossen, der den gesamten Bestand von damals 50 regelspurigen Lokomotiven umfasste.
Quelle: http://www.bundeswehrloks.de/

Technische Daten:
Typ: KS 230 B
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 7.310 mm
Achsanzahl: zwei (B-dh)
Motor: KHD luftgekühlter 12-Zylinder-V- Vielstoffmotor A12L 714 A
Hubraum: 19,0 l
Leistung: 170 kW (230 PS) bei 2000 U/min
Getriebe: Voith L 33 yUb
Antriebübertragung: s.o.
Dienstgewicht: 28 t
Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h
Raddurchmesser 850 mm
Anfahrzugkraft 9000 kg / 90 kN
Bremse: Knorr Druckluftbremse
Die Deutz 57513 - eine DEUTZ KS 230 B Diesellokomotive ehemals der Bundeswehr, am 06.05.2018 ausgestellt beim Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Die Lok ist Eigentum vom Militärhistorisches Museum Dresden und eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde. In der Lokstation Westerburg findet man eine einzigartige Spezialsammlung von Schienenfahrzeugen der Bundeswehr. Die Lok wurde 1962 bei Deutz unter der Fabriknummer 57513 gebaut und an die BW (Fliegerhorstgruppe Erding) ausgeliefert, 2007 wurde sie außer Dienst gestellt. Die Lokomotive KS 230 B ist die Weiterentwicklung der A12L 614 R und kam Anfang der Sechziger Jahre auf den Markt. Die erste Maschine wurde am 28. Februar 1962 ausgeliefert. Die DEUTZ-Diesellok KS 230 B (A12L 714A) ist eine zweiachsige Rangiermaschine mit hydraulischer Kraftübertragung und Stangenantrieb. Als Antriebsmotor wird der luftgekühlte DEUTZ-Vielstoffmotor A12L 714 A mit einer Leistung von 230 PS verwandt. Die Motorleistung wird über eine Gummi-Dämpfungskupplung und Gelenkwelle auf das VOITH-Getriebe L 33 yUb übertragen. Von hier aus wird die Antriebskraft über das angeflanschte Wendegetriebe auf die zwischen den Achsen liegende Blindwelle weitergeleitet, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Radsätze antreibt. Die Lokomotive hat ein Dienstgewicht von etwa 28 Tonnen und erreicht bei einer Zugkraft von 7000 kg auf gerader horizontaler Strecke eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Kraftstoffverbrauch beträgt bei 50 % Durchschnittsbelastung um die 22 Kilogramm Dieseltreibstoff pro Stunde. Am 19. Dezember 1961 wurde zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und der KHD AG, Köln-Deutz, der Hauptvertrag über die Lieferung von 21 Lokomotiven geschlossen. Diese Fahrzeuge waren für den Einsatz in Liegenschaften der Luftwaffe und Marine bestimmt. Sie erhielten die Versorgungsartikel-Bezeichnung: "Lokomotive, Vielstoff, 1.435 mm Spurbreite, 200 PS" und wurden der Versorgungsnummer 2210-12-137-0042 zugeordnet. Die Inbetriebsetzung der Maschinen bedeutete allerdings nicht für alle Fahrzeuge auch gleichzeitig den geplanten Einsatz. Viele bürokratische Hemmnisse, fehlende Infrastruktur und Betriebskostenrechnungen aus unterschiedlichster Betrachtungsweise führten dazu, dass Ende 1963 nur acht der Loks im planmäßigen Einsatz waren. Die übrigen dreizehn Loks standen unbenutzt an den einzelnen Standorten abgestellt. Mangelnde Erfahrung, nicht erfolgte Wartungen und mangelhafte Unterbringung der Fahrzeuge führten naturgemäß zu Störungen bei den nachfolgenden Inbetriebnahmen. Der Ersatzteilservice, anstehende Reparaturen, sowie Frist- und Hauptuntersuchungen, wurden bis zur Einstellung der Lokomotivproduktion bei KHD Köln-Deutz, vom Lieferanten im Einzelauftragsverfahren vorgenommen. Ab 1972 übernahm die Firma Henschel & Sohn, Kassel die Wartung und Instandsetzung von Deutz - Lokomotiven. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung strebte allerdings zur Kostenreduzierung den Abschluss eines Instandhaltungs - Rahmenvertrages für alle Lokomotiven der Bundeswehr an. Es galt eine Werkstatt zu finden, die über das notwendige Know-How verfügte, um alle Arbeiten über die gesamte Palette der Bundeswehr - Lokomotiven fachgerecht auszuführen. In Moers wurde man fündig und so wurde wurde am 09. Juli 1975 ein Vertrag zwischen der Firma MaK Kiel, Reparaturwerk Moers und dem BwB Koblenz geschlossen, der den gesamten Bestand von damals 50 regelspurigen Lokomotiven umfasste. Quelle: http://www.bundeswehrloks.de/ Technische Daten: Typ: KS 230 B Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 7.310 mm Achsanzahl: zwei (B-dh) Motor: KHD luftgekühlter 12-Zylinder-V- Vielstoffmotor A12L 714 A Hubraum: 19,0 l Leistung: 170 kW (230 PS) bei 2000 U/min Getriebe: Voith L 33 yUb Antriebübertragung: s.o. Dienstgewicht: 28 t Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h Raddurchmesser 850 mm Anfahrzugkraft 9000 kg / 90 kN Bremse: Knorr Druckluftbremse
Armin Schwarz


KM1 (Spur 1) Präzisionsmodell aus Messing und Edelstahl der DB 98 308 , ex DRB 98 307,ex K.Bay.Sts.B. 4529 (Bayrische PtL 2/2 - Der Glaskasten) am 06.05.2018 auf der Spur 1 Bahn im Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. 

Das Vorbild: Die für den Ein-Mann-Betrieb vorgesehene Dampflokomotive der Gattung PtL2/2 waren leicht, kompakt und vielseitig einsetzbar. Die häufig in Lokalbahnen eingesetzten Lokomotiven waren mit einer halbselbsttätigen Schüttfeuerung ausgestattet. Das Führerhaus umschloß bis auf die Rauchkammer den gesamten Kessel. Diese Eigenart verschaffte ihnen den Namen Glaskasten. Handumläufe sorgten dafür, daß zu beiden Seiten ein gefahrloser Übergang zum Hauptzug möglich war. 

Die PtL 2/2 wurde ursprünglich sowohl bei der K.Bay.Sts.B. als auch in Preußen bei der K.P.E.V. stationiert.
KM1 (Spur 1) Präzisionsmodell aus Messing und Edelstahl der DB 98 308 , ex DRB 98 307,ex K.Bay.Sts.B. 4529 (Bayrische PtL 2/2 - Der Glaskasten) am 06.05.2018 auf der Spur 1 Bahn im Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Das Vorbild: Die für den Ein-Mann-Betrieb vorgesehene Dampflokomotive der Gattung PtL2/2 waren leicht, kompakt und vielseitig einsetzbar. Die häufig in Lokalbahnen eingesetzten Lokomotiven waren mit einer halbselbsttätigen Schüttfeuerung ausgestattet. Das Führerhaus umschloß bis auf die Rauchkammer den gesamten Kessel. Diese Eigenart verschaffte ihnen den Namen Glaskasten. Handumläufe sorgten dafür, daß zu beiden Seiten ein gefahrloser Übergang zum Hauptzug möglich war. Die PtL 2/2 wurde ursprünglich sowohl bei der K.Bay.Sts.B. als auch in Preußen bei der K.P.E.V. stationiert.
Armin Schwarz


KM1 (Spur 1) Präzisionsmodell aus Messing und Edelstahl der DB 98 308 , ex DRB 98 307,ex K.Bay.Sts.B. 4529 (Bayrische PtL 2/2 - Der Glaskasten) am 06.05.2018 auf der Spur 1 Bahn im Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. 

Das Vorbild: Die für den Ein-Mann-Betrieb vorgesehene Dampflokomotive der Gattung PtL2/2 waren leicht, kompakt und vielseitig einsetzbar. Die häufig in Lokalbahnen eingesetzten Lokomotiven waren mit einer halbselbsttätigen Schüttfeuerung ausgestattet. Das Führerhaus umschloß bis auf die Rauchkammer den gesamten Kessel. Diese Eigenart verschaffte ihnen den Namen Glaskasten. Handumläufe sorgten dafür, daß zu beiden Seiten ein gefahrloser Übergang zum Hauptzug möglich war. 

Die PtL 2/2 wurde ursprünglich sowohl bei der K.Bay.Sts.B. als auch in Preußen bei der K.P.E.V. stationiert.
KM1 (Spur 1) Präzisionsmodell aus Messing und Edelstahl der DB 98 308 , ex DRB 98 307,ex K.Bay.Sts.B. 4529 (Bayrische PtL 2/2 - Der Glaskasten) am 06.05.2018 auf der Spur 1 Bahn im Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Das Vorbild: Die für den Ein-Mann-Betrieb vorgesehene Dampflokomotive der Gattung PtL2/2 waren leicht, kompakt und vielseitig einsetzbar. Die häufig in Lokalbahnen eingesetzten Lokomotiven waren mit einer halbselbsttätigen Schüttfeuerung ausgestattet. Das Führerhaus umschloß bis auf die Rauchkammer den gesamten Kessel. Diese Eigenart verschaffte ihnen den Namen Glaskasten. Handumläufe sorgten dafür, daß zu beiden Seiten ein gefahrloser Übergang zum Hauptzug möglich war. Die PtL 2/2 wurde ursprünglich sowohl bei der K.Bay.Sts.B. als auch in Preußen bei der K.P.E.V. stationiert.
Armin Schwarz

Die Deutz 56341 - eine DEUTZ  V6M 436 R Diesellokomotive, ehemals der Bundeswehr, am 06.05.2018 ausgestellt beim Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Die Lok ist Eigentum vom Militärhistorisches Museum Dresden und eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde. In der Lokstation Westerburg findet man eine einzigartige Spezialsammlung von Schienenfahrzeugen der Bundeswehr.

Die Lok wurde 1957 bei Deutz unter der Fabriknummer 56341 gebaut und an die Bundeswehr (Munitionsdepot Nord Löbbersted)  ausgeliefert, 2007 wurde sie außer Dienst gestellt und ging 2008 ans Militärhistorische Museum Dresden.

Nach Beseitigung der schwersten Kriegsschäden war die Klöckner-Humbold-Deutz AG als erste große deutsche Diesellokfabrik ab Anfang 1946 wieder fabrikationsfähig. Zunächst konzentrierte man sich auf die Fertigstellung bereits begonnener Fahrzeuge. Nach der Produktionsfreigabe durch die Besatzungsmächte begann man auch wieder mit Neuanfertigungen. Hierbei orientierte man sich weitgehend an der bewährten Wehrmachtslokomotive WR 360, die bis 1954 nahezu unverändert, ab 1952 als V6M536R mit gerundeten Formen und ab 1954 als V6M436R und V6M536R mit völlig neuem Aussehen des Aufbaus angeboten wurde. Bis 1960 konnte Deutz von diesen V 36-Nachbauten insgesamt 34 Stück verkaufen, eine davon ist die Lokomotive 56341 des ehemaligen Munitionsdepots Lübberstedt.

Der Typenreihe KHD V6M436 wurde die Versorgungsnummer 2210-12-120-5654 zugeordnet.

In der Erfolgsbilanz der Lokomotiv - Lieferanten für die Bundeswehr steht die KHD - Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Köln an erster Stelle, auch wenn es bei der KHD V6M 436 R in der 440 PS-Klasse bei diesem Einzelstück blieb. Im Rahmen der schon erwähnten Ausschreibung bot KHD 1956 eine V6M 436 R zum Stückpreis von DM 335.620,-- an. Die Auftragserteilung erfolgte im August 1956, der schon am 03.03.1957 die Auslieferung an das Munitionsdepot Lübberstedt folgte. Die Lokomotive ist seit der Inbetriebsetzung stets im MunDepot Lübberstedt im Einsatz gewesen. 

Nennenswerte Ausfälle der Lokomotive traten in den Jahren 1994 und 1998 jeweils durch Motorschäden auf. Aber auch hier gelang der MaK - Rahmenvertragswerkstatt Moers stets die Instandsetzung des Fahrzeuges, obwohl die entsprechenden Originalersatzteile nicht mehr verfügbar sind. Die letzten Hauptuntersuchungen wurden in den Jahren 1978, 1986 und 1993 in Moers durchgeführt. Infolge eines neuerlichen Motorschadens kam die Lok am 29.06.1998 in die Moerser Werkstatt, auch diesmal gelang es den Schaden zu beheben. Nach einem 16-monatigen Werkstattaufenthalt hat sie mit HU-Datum vom 21.10.1999 wieder den Weg zum Munitionsdepot Lübberstedt angetreten. Mit Fristablauf Oktober 2008 wurde die Maschine abgestellt und wegen der Schließung des Depots die Aussonderung vorbereitet. Das Militärhistorische Museum Dresden übernahm diesen technischen Zeitzeugen und übergab die Lok in die Spezialsammlung der WEF 44 508 e. V. in Westerburg. Am 23.12.2008 erreichte die Maschine den Erlebnisbahnhof Westerwald und kann seitdem von der Allgemeinheit besichtigt werden. Die Westerwälder Eisenbahnfreunde haben viele Mühen für die Erhaltung der Lokomotive auf sich genommen, schließlich ist sie das weltweit einzige noch betriebsfähige Exemplar

Quelle: http://www.bundeswehrloks.de/

Technik:
Die DEUTZ V6M 436 R ist eine dieselhydraulische, dreiachsige Starr-Rahmen-Lokomotive mit Endführerhaus. Die Kraftanlage besteht aus dem Deutz-6-Zylinder-Dieselmotor V6M 436 (360PS), der über eine elastische Kupplung das Flüssigkeitsgetriebe antreibt. Das verwendete Flüssigkeitsgetriebe ist ein Voith-Turbogetriebe der Type L 37U. Es besteht aus einem hydraulischen Drehmomentwandler und zwei hydraulischen Kupplungen mit selbsttätig wirkender Steuerung. Diesem Getriebe ist ein kombiniertes Stufen- und Wendegetriebe nachgeschaltet, in dem auch die Blindwelle gelagert ist. Von der Blindwelle aus werden die drei Radsätze mit Treib- und Kuppelstangen angetrieben.

Für das Starten des Motors, der mittels Druckluft angelassen wird, sind zwei Luftflaschen mit je 250 Litern Volumen vorhanden. Die Kühlanlage besteht aus dem Wasserkühler, dem Getriebeölkühler, dem Kühler für das Motorschmieröl und dem Lüfterrad. Die Lok besitzt außer der 6 - Klotz - Handspindelbremse eine durchgehende Druckluftbremse für Lokomotive und Zug sowie eine Druckluftzusatzbremse nur für die Lokomotive.

Die Beleuchtungsanlage der Lok wird aus einer Batterie gespeist, die durch eine ständig vom Motor angetriebene Lichtmaschine geladen wird. Die Lokomotive hat ein Dienstgewicht von etwa 42 Tonnen und erreicht auf gerader horizontaler Strecke im Verschiebedienst eine Maximalgeschwindigkeit von 34 km/h, sowie im Streckendienst von 51 km/h. 

Technische Daten:
Typ:  V6M 436 R (Bauform 1954)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer:   9.570 mm
Achsanzahl:  3 (C-dh)
Motor:  KHD wassergekühlter 6 Zylinder Reihenmotor
Mit 97,68 l Hubraum (vom Typ V6M 436 R)
Leistung: 360 PS bei 600 U/min
Getriebe: Voith-Turbo-Getriebe L 37 U
Antriebübertragung: s.o.
Dienstgewicht:  42 t
Höchstgeschwindigkeit: 51 km/h
Raddurchmesser  1.100 mm
Anfahrzugkraft  129,5 kN
Bremse:  Knorr Druckluftbremse
Die Deutz 56341 - eine DEUTZ V6M 436 R Diesellokomotive, ehemals der Bundeswehr, am 06.05.2018 ausgestellt beim Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Die Lok ist Eigentum vom Militärhistorisches Museum Dresden und eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde. In der Lokstation Westerburg findet man eine einzigartige Spezialsammlung von Schienenfahrzeugen der Bundeswehr. Die Lok wurde 1957 bei Deutz unter der Fabriknummer 56341 gebaut und an die Bundeswehr (Munitionsdepot Nord Löbbersted) ausgeliefert, 2007 wurde sie außer Dienst gestellt und ging 2008 ans Militärhistorische Museum Dresden. Nach Beseitigung der schwersten Kriegsschäden war die Klöckner-Humbold-Deutz AG als erste große deutsche Diesellokfabrik ab Anfang 1946 wieder fabrikationsfähig. Zunächst konzentrierte man sich auf die Fertigstellung bereits begonnener Fahrzeuge. Nach der Produktionsfreigabe durch die Besatzungsmächte begann man auch wieder mit Neuanfertigungen. Hierbei orientierte man sich weitgehend an der bewährten Wehrmachtslokomotive WR 360, die bis 1954 nahezu unverändert, ab 1952 als V6M536R mit gerundeten Formen und ab 1954 als V6M436R und V6M536R mit völlig neuem Aussehen des Aufbaus angeboten wurde. Bis 1960 konnte Deutz von diesen V 36-Nachbauten insgesamt 34 Stück verkaufen, eine davon ist die Lokomotive 56341 des ehemaligen Munitionsdepots Lübberstedt. Der Typenreihe KHD V6M436 wurde die Versorgungsnummer 2210-12-120-5654 zugeordnet. In der Erfolgsbilanz der Lokomotiv - Lieferanten für die Bundeswehr steht die KHD - Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Köln an erster Stelle, auch wenn es bei der KHD V6M 436 R in der 440 PS-Klasse bei diesem Einzelstück blieb. Im Rahmen der schon erwähnten Ausschreibung bot KHD 1956 eine V6M 436 R zum Stückpreis von DM 335.620,-- an. Die Auftragserteilung erfolgte im August 1956, der schon am 03.03.1957 die Auslieferung an das Munitionsdepot Lübberstedt folgte. Die Lokomotive ist seit der Inbetriebsetzung stets im MunDepot Lübberstedt im Einsatz gewesen. Nennenswerte Ausfälle der Lokomotive traten in den Jahren 1994 und 1998 jeweils durch Motorschäden auf. Aber auch hier gelang der MaK - Rahmenvertragswerkstatt Moers stets die Instandsetzung des Fahrzeuges, obwohl die entsprechenden Originalersatzteile nicht mehr verfügbar sind. Die letzten Hauptuntersuchungen wurden in den Jahren 1978, 1986 und 1993 in Moers durchgeführt. Infolge eines neuerlichen Motorschadens kam die Lok am 29.06.1998 in die Moerser Werkstatt, auch diesmal gelang es den Schaden zu beheben. Nach einem 16-monatigen Werkstattaufenthalt hat sie mit HU-Datum vom 21.10.1999 wieder den Weg zum Munitionsdepot Lübberstedt angetreten. Mit Fristablauf Oktober 2008 wurde die Maschine abgestellt und wegen der Schließung des Depots die Aussonderung vorbereitet. Das Militärhistorische Museum Dresden übernahm diesen technischen Zeitzeugen und übergab die Lok in die Spezialsammlung der WEF 44 508 e. V. in Westerburg. Am 23.12.2008 erreichte die Maschine den Erlebnisbahnhof Westerwald und kann seitdem von der Allgemeinheit besichtigt werden. Die Westerwälder Eisenbahnfreunde haben viele Mühen für die Erhaltung der Lokomotive auf sich genommen, schließlich ist sie das weltweit einzige noch betriebsfähige Exemplar Quelle: http://www.bundeswehrloks.de/ Technik: Die DEUTZ V6M 436 R ist eine dieselhydraulische, dreiachsige Starr-Rahmen-Lokomotive mit Endführerhaus. Die Kraftanlage besteht aus dem Deutz-6-Zylinder-Dieselmotor V6M 436 (360PS), der über eine elastische Kupplung das Flüssigkeitsgetriebe antreibt. Das verwendete Flüssigkeitsgetriebe ist ein Voith-Turbogetriebe der Type L 37U. Es besteht aus einem hydraulischen Drehmomentwandler und zwei hydraulischen Kupplungen mit selbsttätig wirkender Steuerung. Diesem Getriebe ist ein kombiniertes Stufen- und Wendegetriebe nachgeschaltet, in dem auch die Blindwelle gelagert ist. Von der Blindwelle aus werden die drei Radsätze mit Treib- und Kuppelstangen angetrieben. Für das Starten des Motors, der mittels Druckluft angelassen wird, sind zwei Luftflaschen mit je 250 Litern Volumen vorhanden. Die Kühlanlage besteht aus dem Wasserkühler, dem Getriebeölkühler, dem Kühler für das Motorschmieröl und dem Lüfterrad. Die Lok besitzt außer der 6 - Klotz - Handspindelbremse eine durchgehende Druckluftbremse für Lokomotive und Zug sowie eine Druckluftzusatzbremse nur für die Lokomotive. Die Beleuchtungsanlage der Lok wird aus einer Batterie gespeist, die durch eine ständig vom Motor angetriebene Lichtmaschine geladen wird. Die Lokomotive hat ein Dienstgewicht von etwa 42 Tonnen und erreicht auf gerader horizontaler Strecke im Verschiebedienst eine Maximalgeschwindigkeit von 34 km/h, sowie im Streckendienst von 51 km/h. Technische Daten: Typ: V6M 436 R (Bauform 1954) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 9.570 mm Achsanzahl: 3 (C-dh) Motor: KHD wassergekühlter 6 Zylinder Reihenmotor Mit 97,68 l Hubraum (vom Typ V6M 436 R) Leistung: 360 PS bei 600 U/min Getriebe: Voith-Turbo-Getriebe L 37 U Antriebübertragung: s.o. Dienstgewicht: 42 t Höchstgeschwindigkeit: 51 km/h Raddurchmesser 1.100 mm Anfahrzugkraft 129,5 kN Bremse: Knorr Druckluftbremse
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